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Doc. dr Marko Milić Profesor Fakulteta za ekonomiju, biznis i menadžment Univerziteta ” Privredna akademija” Brčko distrikt BiH ,  iznio je zaključke sa panel diskusije pod nazivom “Uloga i značaj elektronskog bankarstva u savremenom poslovanju” a čiji je moderator i  bio sam profesor.

 

 

 

 

Nach der Paneldiskussion, die am 18.04.2026 an der Fakultät für Wirtschaft, Business und Management der Universität Privredna akademija Brčko Distrikt BiH in Brčko zum Thema „ROLLE UND BEDEUTUNG DES E-BANKINGS IM MODERNEN GESCHÄFTSLEBEN“ stattfand,

wurden folgende

 

SCHLUSSFOLGERUNGEN

 

  1. E-Banking ist heute nicht nur eine technologische Innovation, es stellt eine tiefgreifende und umfassende Transformation des gesamten Finanzsystems dar. Es verändert die Art und Weise, wie Banken arbeiten, wie Kunden finanzielle Entscheidungen treffen und wie Vertrauen im digitalen Umfeld aufgebaut wird.

 

  1. Digitalno bankarstvo u BiH više nije trend već standard ponašanja potrošača. Rast od preko 1, 77  miliona aktivnih korisnika pokazuje promjenu  navika, ali i promjenu očekivanja  – brzina, dostupnost i jednostavnost postaju osnovni kriterijum izbora banke. Ključno pitanje  više nije da li ulagati u digitalizaciju, već kako je učiniti održivom, inkluzivnom i sigurnom.

 

  1. Die Projekte der Europäischen Zahlungsinitiative und der Europäischen Zentralbank haben das beschleunigte Ziel, ein einheitliches europäisches Zahlungssystem zu schaffen und die digitale Infrastruktur zu verbessern. Europa baut also systematisch einen souveränen und einheitlichen Zahlungsverkehr auf. Standardisierung bedeutet nicht nur technische Harmonisierung, sondern auch strategische Kontrolle über Finanzströme. Für Bosnien und Herzegowina ist die entscheidende Frage nicht, ob es sich an diese Ströme anpassen wird, sondern wie schnell und mit welchen institutionellen Kapazitäten.

 

  1. Die Regulierung wird zu einem Schlüsselfaktor für Innovation. Das erste vollständig digitale Kreditverfahren zeigt, dass die technologische Kapazität vorhanden ist. Ohne einen klaren und harmonisierten Regulierungsrahmen könnte die Entwicklung jedoch fragmentiert bleiben. Das Gleichgewicht zwischen Stabilität und Innovation wird entscheidend sein.

 

  1. Künstliche Intelligenz wird zu einem integralen Bestandteil von Bankprozessen, von der Kreditwürdigkeitsprüfung über die Betrugserkennung bis hin zur personalisierten Kundenberatung. In der kommenden Zeit wird das zentrale Dilemma nicht darin bestehen, ob KI eingesetzt werden soll, sondern wie sie reguliert, transparent und ethisch gestaltet werden kann. KI kann Betriebskosten senken, aber auch den Arbeitsmarkt neu definieren.

 

  1. Ohne Vertrauen gibt es kein digitales Banking. Technologie kann schnellere und effizientere Prozesse ermöglichen, aber Vertrauen wird durch Transparenz, Datenschutz und klare Kommunikation mit den Kunden aufgebaut. Sicherheit wird zu einem Wettbewerbsvorteil und nicht nur zu einer technischen Verpflichtung.

 

  1. In den nächsten 3 bis 5 Jahren wird sich das Bankwesen in Richtung einer vollständigen Integration digitaler Dienste, Personalisierung durch generative KI und der Entwicklung von Instant-Payment-Ökosystemen bewegen. Banken, die sich an das Modell des „Banking as a Platform“ anpassen, werden einen strategischen Vorteil haben.

 

  1. Bosnien und Herzegowina befindet sich in einer Phase des beschleunigten Übergangs. Es gibt eine wachsende Zahl von Nutzern digitaler Finanzdienstleistungen, eine technologische Bereitschaft der Banken und Beispiele für völlig neue digitale Produkte.

 

  1. Ein vollständiger Ersatz des traditionellen Bankwesens durch digitale Geschäftsmodelle ist unwahrscheinlich, da der persönliche Kontakt in bestimmten Segmenten von Bankdienstleistungen und beim Aufbau von Kundenvertrauen weiterhin eine bedeutende Rolle spielt.

 

PROFESSOR

Doz. Dr. Marko Milić

 

Panelteilnehmer:

  1. Dr. Dejan Šoškić, ordentlicher Professor an der Wirtschaftsfakultät der Universität Belgrad.
  2. Dr. Goran Radivojac, ordentlicher Professor an der Wirtschaftsfakultät der Universität Banja Luka
  3. Edin Ajanović, Direktor der Ziraat Bank, Distrikt Brčko
  4. Milan Petrović, Direktor des Sektors für Informationstechnologie, Naša banka, a.d. Banja Luka
  5. Miladin Milošević, Direktor des Versicherungssektors bei der Firma Brčko gas, Distrikt Brčko
  6. Nikola Duvnjak, Manager bei der Firma Sloboprom, Distrikt Brčko